NOTARZT 2019; 35(05): 247
DOI: 10.1055/a-0955-0319
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Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Blut rettet Leben bei Schwerstverletzten

Vergleich des präklinischen Einsatzes verschiedener Blutprodukte vs. kristalloider Lösungen bei der Schwerstverletztenversorgung
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Publikationsdatum:
09. Oktober 2019 (online)

Bei der Versorgung von Schwerstverletzten stellt die Exsanguination immer noch die häufigste vermeidbare Todesursache dar. Für das innerklinische Umfeld ist bekannt, dass bei schwerstverletzten Patienten (Pat.) im hämorrhagischen Schock der frühzeitige Einsatz von Blutprodukten (z. B. Erythrozytenkonzentrate = EK, Fresh Frozen Plasma = FFP) die Mortalität reduziert. Die liberale kristalloide Flüssigkeitstherapie führt dagegen zu einer Steigerung der Mortalität.