Dialyse aktuell 2020; 24(01): 22-26
DOI: 10.1055/a-1018-2964
Schwerpunkt
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Blutvolumenmonitoring bei Hämodialysepatienten

Vom Trockengewicht zum Zielblutvolumen
Joachim Kron
1  KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V., KfH-Nierenzentrum Berlin-Köpenick
,
Ines Mentzel
1  KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V., KfH-Nierenzentrum Berlin-Köpenick
,
Susanne Kron
2  Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Internistische Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin
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Publication Date:
11 February 2020 (online)

ZUSAMMENFASSUNG

Moderne Dialysegeräte verfügen heute über Monitore zur kontinuierlichen Messung der Veränderung des relativen Blutvolumens. Leider liefert dieses Monitoring nur Informationen über das relative, nicht aber über das absolute Blutvolumen. So kann trotz einer identischen Abnahme des relativen Blutvolumens ein sehr unterschiedliches absolutes Blutvolumen vorliegen. Diese Art des Blutvolumenmonitorings hat die Erwartungen nur unzureichend erfüllt. In diesem Artikel wird eine neue Methode vorgestellt, mit der das absolute Blutvolumen mit den gegenwärtig vorhandenen Dialysegeräten bestimmt werden kann. Allein mit einer Software-Modifikation ließe sich erreichen, dass künftig alle Dialysebehandlungen an einem einzustellenden Zielblutvolumen enden.