Dialyse aktuell 2020; 24(05/06): 235-239
DOI: 10.1055/a-1121-0818
Original & Übersicht
Shuntecke 123
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Indikatorische Freiräume und Grenzen in der Shuntchirurgie

Grundsätzliche Überlegungen anlässlich einer schwierigen Kasuistik
Gerhard Krönung
1  Fachbereich Shuntchirurgie, DKD Helios Klinik Wiesbaden
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Publication Date:
23 July 2020 (online)

ZUSAMMENFASSUNG

Die Zahl zukünftig möglicher Gefäßzugänge bei einem Patienten ist nicht nur durch den individuellen Pool shuntgeeigneter Venen begrenzt. Funktionelle Handicaps wie die fehlende Toleranz eines arteriovenösen Blutflusses, zentralvenöse Verschlüsse oder ein eingeschränktes OP-Spektrum reduzieren die Zahl weiter. Je kleiner die Zahl zukünftiger Gefäßzugänge wird, desto risikoreichere Verfahren zur Anlage eines Gefäßzuganges sind gerechtfertigt, insbesondere wenn Peritonealdialyse (PD) und/oder Nierentransplantation (NTx) nicht möglich sind.