Seit mehr als 10 Jahren setzen sich die belgischen Berufsverbände für Osteopathie
aktiv gegen den unangemessenen Gebrauch bestimmter Begriffe in unserem Beruf ein [1], [2], [3]. Am weitesten verbreitet und am hartnäckigsten hält sich die künstliche Aufteilung
unseres Berufs in einen parietalen, viszeralen und kranialen Teil. Die Verwendung
von Begriffen wie „kraniale Osteopathie“, „viszerale Osteopathie“, „Kinderosteopathie“
und „Sportosteopathie“ wird in jeglicher offiziellen Kommunikation bewusst vermieden.
Kurse mit diesen Namen werden nicht mehr akkreditiert und wir versuchen, den einzelnen
Osteopathen davon zu überzeugen, das Bild von verschiedenen Arten der Osteopathie
hinter sich zu lassen.