Z Orthop Unfall 2020; 158(03): 276-279
DOI: 10.1055/a-1164-9679
Berichte aus den Sektionen

Die radiologische Verlaufskontrolle von primären Hüft- und Knieendoprothesen – Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE)

Philipp von Roth
1  Sporthopaedicum, Straubing
,
Jörg Lützner
2  UniversitätsCentrum für Orthopädie & Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
,
Klaus-Peter Günther
2  UniversitätsCentrum für Orthopädie & Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
,
Rudolf Ascherl
3  Kirchham
,
Karl-Dieter Heller
4  Orthopädische Klinik Braunschweig, Stiftung Herzogin-Elisabeth-Hospital, Braunschweig
,
Stephan Kirschner
5  St. Vincentius-Kliniken, Klinik für Orthopädie, Karlsruhe
,
Carsten Perka
6  Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie, Charité Berlin
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Vorbemerkung

Grundsätzlich ist zu beachten, dass gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (Strahlenschutzverordnung, StrlSchV) alle Untersuchungen mit der Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen nur dann erlaubt sind, wenn eine Ärztin oder ein Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz hierfür die rechtfertigende Indikation patientenindividuell gestellt hat. Das bedeutet, dass die vorliegende Empfehlung nicht verbindlich sein kann, sondern der jeweilige Untersuchende immer im Einzelfall die rechtfertigende Indikation prüfen muss. Im Folgenden soll erläutert werden, wann auch bei beschwerdearmen bzw. beschwerdefreien Patientinnen und Patienten radiologische Verlaufskontrollen nach primären Hüft- und Knieendoprothesen durch wissenschaftlich bekannte Versagensmechanismen und Versagenszeitpunkte sinnvoll sind und die rechtfertigende Indikation damit gegeben wäre.



Publication History

Publication Date:
17 June 2020 (online)

Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart · New York