ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2021; 130(01/02): 27-31
DOI: 10.1055/a-1365-2974
Fortbildung
Prothetik

Abformung und Desinfektion – konventionell und digital

Maximiliane Amelie Schlenz
,
Alexander Schmidt
,
Peter Rehmann
,
Bernd Wöstmann

Zur indirekten Herstellung von Zahnersatz bzw. zahnärztlichen Hilfsmitteln (Schablonen, Schienen oder kieferorthopädischen Apparaturen) ist eine konventionelle oder digitale Abformung erforderlich, welche die intraoralen Strukturen 3-dimensional erfasst und auf ein reales oder virtuelles Modell übertragen soll [1]. Mit der Abformung können jedoch auch Keime aus der Mundhöhle heraus transportiert werden, die bei der konventionellen Abformung eine Desinfektion des Abformmaterials und -löffels erfordern [2]. Aber auch bei der digitalen Abformung mithilfe eines Intraoralscanners (IOS) gilt es, das Handstück und Bedienfeld im Anschluss an die Behandlung zu desinfizieren. Das Ziel ist dabei, eine Übertragung von Keimen innerhalb und außerhalb der Zahnarztpraxis im Sinne einer Infektionsprophylaxe zu verhindern [3].



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Publication Date:
16 February 2021 (online)

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