Dtsch Med Wochenschr 1908; 34(27): 1190-1192
DOI: 10.1055/s-0028-1135593
© Georg Thieme Verlag, Stuttgart

Erfahrungen mit der Finkelsteinschen salzarmen Kost beim Säuglingsekzem, beim Strophulus und Pruritus infantum

Bodo Spiethoff - Privatdozent für Dermatologie
  • Aus der Hautabteilung der Medizinischen Universitätsklinik in Jena. (Direktor: Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Stintzing.)
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
11. August 2009 (online)

Zusammenfassung

1. Ein direkter Einfluß der Finkelsteinschen Kost auf das Ekzem ließ sich in den bisherigen Beobachtungsfällen nicht feststellen. 2. Trotzdem ist der Finkelsteinschen Kost bei der Ekzembehandlung der Kinder, speziell der Säuglinge, ein gewisser Wert zuzusprechen, indem durch Ausschaltung sekundärer Einflüsse die Abheilung des Ekzems ungestörter vor sich gehen kann und die Rezidive einen milderen Charakter haben. 3. Ein günstiger Einfluß wird durch die Finkelstein sehe Kost auch auf den Strophulus und den Pruritus der Kinder ausgeübt. 4. Ganz besonders ist die Finkelsteinsehe Kost indiziert in den Fällen, wo bei Kindern mit den genannten Dermatosen chronische Dyspepsien bestehen.