PiD - Psychotherapie im Dialog 2009; 10(2): 181-185
DOI: 10.1055/s-0029-1223311
Aus der Praxis

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Schlafstörungen im frühen Kindesalter

Kerstin  Scholtes, Hortense  Demant
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Publication Date:
01 July 2009 (online)

Zusammenfassung

Ein- und Durchschlafstörungen in den ersten drei Lebensjahren zeichnen sich durch die persisitierende Unfähigkeit des jungen Kindes aus, ohne elterliche Hilfe (wieder) einzuschlafen. Es besteht ein Häufigkeitsmaximum des Auftretens im Säuglings- und Kleinkindalter. Diese Schlafstörungen im Sinne frühkindlicher Regulationsstörungen zeigen eine deutliche Tendenz zur Persistenz bis ins höhere Kindesalter mit anhaltendem Einfordern elterlicher Einschlafhilfen. Daneben können ab dem zweiten / dritten Lebensjahr abnorme Episoden von Verhaltensmustern oder physiologische Ereignisse im Schlaf oder im Übergang vom Wach- zum Schlafzustand auftreten, die als Parasomnien bezeichnet werden, wie z. B. Pavor nocturnus oder kindliche Albträume.

Literatur

Dipl.-Psych. Kerstin Scholtes

Universitätsklinikum Heidelberg
Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie

Bergheimer Straße 54

69115 Heidelberg

Email: Kerstin.Scholtes@med.uni-heidelberg.de