Inf Orthod Kieferorthop 2011; 43(2): 107-110
DOI: 10.1055/s-0031-1279765
Übersichtsartikel

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Zahntransplantation und Kryokonservierung: Stand der Technik[*]

Tooth Transplantation and Cryopreservation: State of the ArtL. Temmerman1 , G. A. De Pauw2 , H. Beele3 , L. R. Dermaut4
  • 1Abteilung für Kieferorthopädie, Universität zu Ghent, Belgien
  • 2Außerordentlicher Professor, Abteilung für Kieferorthopädie, Universität zu Ghent, Belgien
  • 3Medizinischer Direktor, Gewebebank, Universitätsklinikum Ghent, Belgien
  • 4Leiter der Abteilung für Kieferorthopädie, Universität zu Ghent, Belgien
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Publication Date:
06 July 2011 (online)

Zusammenfassung

Die Autotransplantation von Zähnen ist sinnvoll und hat viele zahnmedizinische Indikationen. Die Kryokonservierung von Zähnen eröffnet dabei neue Möglichkeiten, z. B. in Fällen, in denen zwar eine Autotransplantation erforderlich ist, die Empfängerstelle aber zu klein ist, sodass erst durch eine kieferorthopädische Behandlung Platz geschaffen werden muss. Der vorliegende Übersichtsartikel vergleicht die Reaktionen verschiedener dentaler Gewebe nach Autotransplantation und nach Autotransplantation mit Kryokonservierung. Dabei wird auf unterschiedliche Aspekte eingegangen, wie die Heilung der parodontalen Gewebe, die Pulpareaktionen und die Wurzelentwicklung nach Autotransplantation mit und ohne Kryokonservierung.

Abstract

Autotransplantation of teeth is useful and has many indications in dentistry. Cryopreservation of teeth creates new possibilities, e. g. when autotransplantation is needed, but the recipient site is too small and orthodontic treatment is needed to gain space for the transplant. This review article examines the reactions of various dental tissues after autotransplantation vs. after autotransplantation with cryopreservation. Various subjects will be discussed, including periodontal healing, pulp reactions, and root development after autotransplantation with and without cryopreservation.

1 Der Artikel wurde im Original veröff entlicht im Am J Orthod Dentofacial Orthop 2006;129:691–695. Die deutsche Veröff entlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der American Association of Orthodontists.