Notfallmedizin up2date 2012; 7(1): 9-13
DOI: 10.1055/s-0031-1298176
Kasuistik interaktiv
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Ertrinkungsunfall eines Kleinkinds im Gartenteich

Dominique Singer
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Publication Date:
02 April 2012 (online)

Überblick
  • 3-jähriger Junge, der Anfang April nach kurzer unbeaufsichtigter Phase bewusstlos im Teich des Nachbargartens treibend vorgefunden und von seiner Mutter – ihrerseits Kinderkrankenschwester – reanimiert wird.

  • Durch den herbeigerufenen Notarzt bei bestehender Asystolie Fortsetzung der Reanimation, Intubation und Verabreichung von Adrenalin, daraufhin Wiederherstellung des Spontankreislaufs.

  • Bei Aufnahme im Schockraum Körpertemperatur um 29 °C, bradykarde Herzaktion, stabiler Blutdruck.

  • Sofortige Übernahme auf die pädiatrische Intensivstation, dort nach weiterer Stabilisierung und 3-tägiger therapeutischer Hypothermie von 33–34 °C langsame Wiedererwärmung und Beatmungsentwöhnung mit konsekutiver neurologischer Restitutio ad integrum.