Inf Orthod Kieferorthop 2012; 44(01): 1
DOI: 10.1055/s-0032-1306338
Editorial
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H.-P. Bantleon1
  • 1Abteilung für Kieferorthopädie, Bernhard-Gottlieb-Universitätszahnklinik, Medizinische Universität Wien, Österreich
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Publication Date:
29 March 2012 (online)

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H.-P. Bantleon

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Die Originalarbeiten und Übersichtsartikel der vorliegenden Ausgabe der Informationen aus Orthodontie und Kieferorthopädie beschäftigen sich diesmal mit ligaturenfreien Brackets, Bracketrebonding, Morphometrie , Kephalometrie, ISO-Zertifizierung und adäquater Schmerztherapie.

Die Werbung der Industrie verspricht eine entschiedene Reduktion der Friktion bei der Anwendung von ligaturenfreien Brackets. Michael Bertl fand in einer erstmalig durchgeführten dynamischen Untersuchung keinen signifikanten Unterschied zwischen konventionellen und sogenannten selbstligierenden Brackets.

Das Thema Rebonding von Metall- und Keramikbrackets wird von Frank Falkensammer aufgegriffen und die notwendigen Schritte zum optimalen Rebonding beschrieben.

Eine Einführung in die geometrische Morphometrie wird von Philipp Mitteroecker gegeben und durch mehrere Beispiele illustriert.

Björn Ludwig und Mitarbeiter beschreiben eine Finite-Elemente-Analyse basierend auf 3-dimensionalen Patientendaten als vielversprechende Möglichkeit zur Belastungssimulation und Ermittlung orthodontischer beziehungsweise orthopädischer Kraftgrößen.

Die Gruppe um Özlem Sancak versucht vertikale Parameter mittels des Panoramaröntgens zu analysieren.

Der Weg zur Zertifizierung nach ISO 9001 wird von Erwin Jonke und Mitarbeitern beschrieben.

Eine generelle Übersicht über Möglichkeiten einer Schmerztherapie und deren rationale Anwendung besonders im Rahmen der Kieferorthopädie wird von Harald Sitte aufgelistet.

In dem ersten der 3 Fallberichte wird von Elisabeth Pittschieler auf die Wichtigkeit der Myozentrik und der Artikulation der Modelle mittels der Hamulus-Papilla-Incisivus-Ebene eingegangen.

Antonia Rezac und Koautoren beschreiben die Therapie einer Klasse III mittels skelettaler Verankerung und Sato-Mechanik, wobei die Behandlung von Dr. Valsky in seiner Praxis durchgeführt wurde.

Den Abschluss der Fallberichte bildet die Korrektur einer reduzierten Stützzone im Oberkiefer mittels einer speziellen Mechanik, mit der die Frontzähne körperlich nach ventral bewegt werden sollen.

Die Redaktion hofft, mit diesem Heft wieder spannende und interessante Themen für Sie bereitgestellt zu haben und würde sich über positive wie auch negative Äußerungen sehr freuen.