kleintier konkret 2012; 15(6): 8-13
DOI: 10.1055/s-0032-1325210
hund|katze
pharmakologie
Enke Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG Stuttgart

Pharmakotherapie beim Welpen – Einfach nur eine geringere Dosis?[ * ]

Wolfgang Löscher
Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Tierärztliche Hochschule Hannover
,
Manfred Kietzmann
Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Tierärztliche Hochschule Hannover
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Publication Date:
21 December 2012 (online)

Die Behandlung von jungen Hunden und Katzen mit Arzneimitteln stellt besondere Anforderungen an den Tierarzt, da neben altersabhängigen pharmakodynamischen Unterschieden insbesondere Unterschiede in der Pharmakokinetik der Arzneistoffe beim Jungtier zu beachten sind. Eine zusätzliche Problematik ergibt sich durch tierartliche Besonderheiten hinsichtlich der Phamakokinetik sowie durch Erkrankungen, die die Resorption, Verteilung, Ausscheidung und Metabolisierung von Arzneimitteln beeinflussen können. Zusätzlich ist zu bedenken, dass Neugeborene über die Muttermilch ebenfalls teilweise recht hohe Mengen von Arznei- und Fremdstoffen erhalten können.

* Aktualisierter Nachdruck einer Arbeit, die 1998 in kleintier.konkret publiziert wurde (Heft 2, S. 6–11).