Inf Orthod Kieferorthop 2013; 45(04): 199
DOI: 10.1055/s-0033-1363962
Editorial
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

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A. Crismani1
  • 1Klinik für Kieferorthopädie, Department Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Innsbruck, Österreich
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Publication Date:
09 January 2014 (online)

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Prof. Dr. Adriano Crismani

Werte Leserinnen und Leser der IOK,

ich darf Ihnen das vierte Heft 2013 vorstellen und hoffen, dass es auch für Sie einen oder sogar mehrere interessante Beiträge, von internationalen Autoren verfasst, beinhaltet.

In dieser Ausgabe werden unterschiedliche kieferorthopädische Aspekte der Prävention von Dysfunktionen sowie der Behandlung von Dysgnathien und Malokklusionen bei Kindern und Jugendlichen vorgestellt.

M. Furtenbach regt eine vermehrte Kooperation zwischen Logopädie und Kieferorthopädie an und erläutert in ihrem Artikel, wie sich Schnuller im orofazialen Bereich auswirken und wie man mit ihnen umgehen sollte.

M. Jeglitsch und T. Bernhart stellen einen interessanten Fall vor, bei dem mehrere Zähne nicht angelegt waren und bei dem die Transplantation von Prämolaren als Therapieoption herangezogen wurde.

K. Onodera veranschaulicht in seinem Beitrag, wie heranwachsende Patienten mit einem Klasse-II/1-Syndrom mittels Metalloverlays und festsitzender Apparatur behandelt werden können. Diese interessante Methode stammt aus Japan und ist meines Erachtens sehr empfehlenswert.

Die Verwendung von Alignern stellt heutzutage eine Option dar, Jugendliche auch bei nicht abgeschlossenem Zahnwechsel kieferorthopädisch zu therapieren. Vor- und Nachteile bei einer Behandlung mit Invisalign Teen® werden von B. Reistenhofer und S. Lehner ausführlich angezeigt.

B. Kahl-Nieke veranschaulicht in ihrer Übersichtsarbeit das 2-phasige Hamburger Therapiekonzept bei Jugendlichen mit Juveniler Idiopathischer Arthritis: eine klare Darstellung über Gelenkschutz und Gelenkstimulation.

Das Thema „Ektopisch durchbrechende Molaren bei Kindern“ wird von R. Steffen und H. Van Mees in punkto Diagnostik – mithilfe einer diagnostischen Linie, Behandlung – mittels einfacher Teilapparaturen – und Retention – anhand von Platzhaltern – genau dargestellt und erklärt.

P. Schwabe et al. berichten in ihrer Untersuchung über die Vorteile bei der Anwendung von Pulver-Wasser-Strahlgeräten. Dabei kann nicht nur der Biofilm vom Bracket entfernt, sondern auch die Fluoridfreisetzung von Bracketadhäsiven erhöht werden.

Eine interessante Präzisierung von E. Brenner im Rahmen der Rubrik „Leser fragen – Experten antworten“ bezüglich der nicht korrekten Definition „Symphyse der Mandibula“ schließt das vorliegende Heft ab.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen!

Mit kollegialer Hochachtung

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