TumorDiagnostik & Therapie 2014; 35(5): 264-266
DOI: 10.1055/s-0034-1369211
Schwerpunkt: Gastrointestinale Stromatumoren
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Übersicht – Molekulare Diagnostik bei gastrointestinalen Stromatumoren

S. Huss
,
I. Grünewald
,
M. Trautmann
,
J. Sperveslage
,
W. Hartmann
,
E. Wardelmann
Further Information

Publication History

Publication Date:
19 August 2014 (online)

Die molekulare Charakterisierung von gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) gehört heute zumindest für die Tumoren mit signifikantem Rückfallrisiko zur Basisdiagnostik. Das ist Folge der Erkenntnis, dass der molekulare Subtyp nicht nur prognostisch relevant, sondern auch von zentraler Bedeutung für die Therapieplanung bei GIST ist (siehe Beitrag Seite 270). Dabei ist der Mutationstyp nicht nur in der Therapie fortgeschrittener bzw. metastasierter GIST prädiktiv, sondern auch bei der adjuvanten Behandlung komplett operativ entfernter Tumoren. Es empfiehlt sich daher, die Mutationsanalyse schon bei Erstdiagnose am besten in einem Institut für Pathologie mit GIST-Erfahrung zu veranlassen.