Palliativmedizin 2014; 15 - PD304
DOI: 10.1055/s-0034-1374475

Die hausarztzentrierte Versorgung in Baden-Württemberg aus Patientenperspektive – Ergebnisse einer qualitativen Befragung

K Götz 1, F Wallat 1, J Szecsenyi 1, A Miksch 1
  • 1Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland

Einleitung: Zur Verbesserung der Qualität der hausärztlichen Versorgung und der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit unterschiedlicher Leistungserbringer wurde u.a. von der AOK in Baden-Württemberg ein Vollversorgungsvertrag zur hausarztzentrierten Versorgung eingeführt. Inwiefern sich die Versorgung durch die Einführung des Vertrages aus der Perspektive der Versicherten verbessert hat, ist der Inhalt der vorgestellten qualitativen Evaluationsstudie.

Methodik: Mit 40 bis 50 AOK-Versicherten, die in die hausarztzentrierte Versorgung der AOK Baden-Württemberg eingeschrieben sind, werden semi-strukturierte telefonische Interviews anhand eines vorab entwickelten Interviewleitfadens geführt. Die Interviews werden digital aufgezeichnet, im Volltext transkribiert und anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und mit dem Softwareprogramm Atlas.ti ausgewertet. Bei der Auswertung stehen die Aspekte Veränderungen bzw. Verbesserungen der Versorgung und Zufriedenheit mit der Versorgung durch die hausarztzentrierte Versorgung im Mittelpunkt.

Ergebnisse: Auf dem Kongress werden die Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse präsentiert.

Schlussfolgerung/Implikation: Wahrgenommene Veränderungen bzw. die Wahrnehmung einer Verbesserung durch die Versicherten sind für einen nachhaltigen Erfolg der hausarztzentrierten Versorgung unerlässlich. Insbesondere die Verbesserung der Zufriedenheit der Patienten ist ein wichtiger Parameter und sollte in der zukünftigen Weiterentwicklung der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung berücksichtigt werden. Dafür sollen die Ergebnisse der Interviews Die Ergebnisse der Interviews sollen darum im Hinblick auf den Beitrag der hausarztzentrierten Versorgung zur Realisierung einer patientenorientierten Versorgung erörtert werden.