Dtsch Med Wochenschr 2014; 139(38): 1855
DOI: 10.1055/s-0034-1375325
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In den letzten 20 Jahren . . .

M. Middeke
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
09. September 2014 (online)

hat sich in der Prävention und Behandlung von Erkrankungen vieles verbessert: Weniger Menschen rauchen, die Therapieansätze in der Onkologie sind immer exakter auf Patient und Tumor zugeschnitten und die Überlebensraten nach einem Myokardinfarkt sind gestiegen.

Auch Geschlechtskrankheiten traten vor 20 Jahren immer seltener auf. In Vorlesungen damals wurde gelehrt, Geschlechtskrankheiten spielten in der Dermatologie keine große Rolle mehr – man war der Meinung, Syphilis und Gonorrhoe seien fast „ausgerottet“.

Heute zeigt sich ein anderes Bild: Geschlechtskrankheiten sind wieder auf dem Vormarsch. Das Robert Koch-Institut beobachtet zum Beispiel einen deutlichen Anstieg der Syphilis-Inzidenz. Dass Geschlechtskrankheiten nun auch in der Dermatologie wieder eine Rolle spielen, lesen Sie in der Kasuistik (s. S. 1883).

Ihr

Martin Middeke