ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2014; 123(09): 432-433
DOI: 10.1055/s-0034-1390215
Colloquium
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Mini-Implantate – Einsatz zur Verankerung von Total- und Teilprothesen

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Publikationsdatum:
11. Oktober 2014 (online)

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist zu erwarten, dass die Anzahl zahnloser Patienten und solcher mit teilbezahntem Kiefer in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird. Eine kostengünstige Therapieoption, die auch eine im Alter immer wichtiger werdende einfache Pflege ermöglicht, stellt die Versorgung mit herausnehmbarem Zahnersatz (Total- bzw. Teilprothese) dar. Um dessen Retention zu verbessern und somit zu einem gesteigerten Patientenkomfort sowie einer erhöhten Langlebigkeit der Versorgungen beizutragen, können Implantate zur sicheren Prothesenverankerung inseriert werden. Der besondere Nutzen von Mini-Implantaten mit einem reduzierten Durchmesser von weniger als 3 mm, die in beiden Indikationen zunehmend Verwendung finden, wird im Folgenden erläutert.

* Arbeitsgruppe bestehend aus: Prof. Dr. Reiner Biffar, PD Dr. Torsten Mundt (beide Universität Greifswald), den niedergelassenen Zahnärzten Dr. Ulrich Baumheuer, Dr. Marcus Engelschalk, Dr. Harry Fritz, Dr. Jochen Hilgert, Dr. Bastian Kämpfe, Dr. Zoltan Keilinger, Dr. Ulf Krausch, Dr. Bernd Mützel, Dr. Wolfgang Tamminga, ZA Frank Tussing, Dr. Winfried Walzer und Dr. Rainer Witt sowie Philipp Doebert, Thomas Landrock und Dr. Karsten Schwarz von 3 M ESPE.