Adipositas - Ursachen, Folgeerkrankungen, Therapie 2017; 11(02): 76-80
DOI: 10.1055/s-0037-1618962
Übersichtsarbeit
Schattauer GmbH

Hypertonie: Update 2017

Article in several languages: deutsch | EnglishM. May1, S. Engeli2
  • 1Clinical Research Center (CRC) Hannover
  • 2Institut für Klinische Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover
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Publication Date:
29 December 2017 (online)

Zusammenfassung

Die Kernaussagen der aktuellen europäischen Leitlinie zur kardiovaskulären Prävention lassen sich hinsichtlich der Hypertonie wie folgt zusammenfassen: Hypertonie ist einer der häufigsten und wichtigsten Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen und spielt eine besondere Rolle im Herz, in den Nieren und im Gehirn. Die Initiierung nichtmedikamentöser und medikamentöser blutdrucksenkender Maßnahmen hängt von der Blutdruckhöhe und vom kardiovaskulären Gesamtrisiko ab. Der Nutzen aller nichtmedikamentösen und medikamentösen blutdrucksenkenden Maßnahmen hängt vom Ausmaß der Blutdruckreduktion ab, nicht von den Maßnahmen selber. Eine gut verträgliche Kombinationstherapie mit mehreren blutdrucksenkenden Medikamenten und nichtmedikamentösen Maßnahmen ist für die meisten Patienten die Therapie der Wahl. In dieser Übersicht werden einige neuere epidemiologische Daten präsentiert und die wichtigsten Empfehlungen der genannten Leitlinie insbesondere zu den nichtmedikamentösen Maßnahmen zur Blutdrucksenkung zusammengefasst.