CC BY-NC-ND 4.0 · Laryngorhinootologie 2018; 97(S 02): S209-S210
DOI: 10.1055/s-0038-1640436
Abstracts
Otologie: Otology
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Navigierte Cochlea-Implantat-Elektrode

G Kukushev
1  Military Medical Academy, Sofia, Bulgarien
› Author Affiliations
VERTIGO
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Publication History

Publication Date:
18 April 2018 (online)

 

Einleitung:

Eine Prototyp-Navigationselektrode für die Cochlea-Implantation wird eingeführt. Es verwendet die CT- und MRT-Daten, die präoperativ für die "Real time"-Navigation der Elektrode intraoperativ erhalten wurden.

Der Zweck dieser Studie ist es, die möglichen Vorteile der navigierten Elektrode für die Cochlea-Implantation zu untersuchen.

Material und Methoden:

Das Experiment wurde auf einem 3D-Modell der menschlichen Cochlea gemacht, das von einem 3D-Drucker hergestellt wurde.

Die Spitze der navigierten Cochlea-Implantationselektrode wurde auf den Basen des Leitdrahts entwickelt, der von elektromagnetischen Navigationssystemen für HNO und Neurochirurgie mit Mikrospule in der Spitze verwendet wird.

Ergebnisse:

Die Tests der navigierten Elektrode für die Cochlea-Implantation zeigten die Vorteile dieser Technologie, nämlich die "Real time"-Präsentation der Spitze der Cochlea-Implantat-Elektrode. Die Genauigkeit der navigierten Elektrode für die Cochlea-Implantation während der Tests war nach den elektromagnetischen Navigationssystemparametern (submilimetrisch).

Schlussfolgerungen:

Bei schwierigen Einfügung der Elektrode (Verknöcherung der Cochlea, Mondini-Syndrom usw.) wäre die Visualisierung der Spitze der Elektrode von großer Bedeutung.

Präoperativ werden eine routinemäßige CT und MRT durchgeführt. Der vorgeschlagene Prototyp verwendet diese Informationen.

Während des Experiments wurde bewiesen, dass es möglich ist, visuelle Informationen über die Position der Spitze der Elektrode des Cochlea-Implantats in "Real time" während der Cochlea-Implantation zu erhalten.

Dieser Prototyp der Elektrode für die Cochlea-Implantation ist der erste, der anatomischen Beweis für die richtige Insertion ohne zusätzliche Strahlung für den Patienten darstellt.