Geburtshilfe Frauenheilkd 2018; 78(10): 228
DOI: 10.1055/s-0038-1671447
Poster
Freitag, 02.11.2018
Pränatal- und Geburtsmedizin IV
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Untersuchung des Strain und der Dyssynchromie bei unauffälligen Feten mittels Speckle Tracking Echokardiografie – Vergleich von drei unterschiedlichen Ultraschallsonden

D Rolf
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
,
R Schmidt
2  University of Münster, Institute of Biostatistics and Clinical Research, Münster, Deutschland
,
M Möllers
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
,
K Oelmeier de Murcia
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
,
J Braun
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
,
K Hammer
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
,
W Klockenbusch
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
,
R Schmitz
1  University of Münster, Obstetrics and Gynecology, Münster, Deutschland
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

Publication Date:
20 September 2018 (online)

 

Zielsetzung:

In dieser Studie wird der Einfluss unterschiedlicher Ultraschallsonden auf die Messung des segmentalen myokardialen Strains des linken (LV-S) und rechten Ventrikels (RV-S) und der longitudinalen Dyssynchronie beider Ventrikel (2C-DYS) mittels Speckle Tracking Echkardiografie (STE) untersucht.

Materialien:

Es wurden prospektiv bei 53 unauffälligen Feten STE Datensätze im Vierkammerblick mit drei unterschiedlichen Ultraschallsonden (5 MHz Sector Array (S5 – 1), 8 MHz Sector Array (S8 – 3) und 5 MHz xMatrix Array (X5 – 1); EPIQ 7 Ultraschall System, Philips Medical Systems, Andover, MA, USA) aufgenommen.

Methoden:

Die Datensätze wurden anschließend offline mittels STE Analysesoftware (QLab 10.4, Philips Medical Systems) ausgewertet. Zusätzlich untersuchten wir den Einfluss der fetalen Herzfrequenzvariabilität.

Ergebnisse:

Die Messung des myokardialen Strains und der Dyssynchonie war mit den drei unterschiedlichen Sonden bei allen 53 eingeschlossenen Fällen möglich. Es zeigte sich kein Einfluss der verwendeten Sonden oder der Herzfrequenzvariabilität auf die Messergebnisse von LV-S, RV-S und 2C-DYS.

Zusammenfassung:

Die verwendeten Ultraschallsonden zeigen keinen Einfluss auf die Ergebnisse der myokardialen Strain- und Dyssynchroniemessung. In weiteren Studien sollte der Nutzen einer STE Untersuchung für die pränatale Überwachung geprüft werden.