Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/s-0040-1703130
Visualisierung und Quantifizierung des Stentlumens mittels Magnetic Particle Imaging - Eine systematische in-vitro Analyse von 21 endovaskulären Stents
Zielsetzung Visualisierung und Quantifizierung des Lumens unterschiedlicher Metallstents mittels Magnetic Particle Imaging (MPI).
Material und Methoden Wir untersuchten 21 kommerziell erhältliche Stents (Durchmesser: 3-10 mm, Material: Edelstahl, Nitinol, Platin-Chrom, Kobalt-Chrom), die in Gefäßphantome aus Silikon implantiert wurden. Alle Phantome (Phantome mit Stents und Referenz-Phantome ohne Stents) wurden mit Tracerlösung (1:100, Resovist, I'rom Pharmaceuticals, Tokio, Japan) gefüllt und in einem präklinischen, kommerziell erhältlichen MPI-Scanner (Bruker Biospin, Ettlingen, Deutschland) visualisiert. Die Quantifizierung der Lumina erfolgte anhand der xz-Ebenen der rekonstruierten Bilder, basierend auf einem kalibrierten Schwellwert.
Ergebnisse Die Visualisierung aller Stentlumina ist ohne materialinduzierte Artefakte möglich. Zwischen den Stent-Phantomen und den Referenz-Phantomen konnte kein quantitativer Unterschied beobachtet werden (gemessener Durchmesser Stent-Phantome/Referenz-Phantome vs. Nominaldurchmesser r=0,98). Die mittlere quadratische Abweichung der Stent-Lumen-Quantifizierung war geringer als die Hälfte einer Pixelbreite.
Schlußfolgerungen Es ist möglich mit MPI die Lumina von endovaskulären Stents ohne materialbedingte Effekte abzubilden und sehr genau zu quantifizieren.
Publication History
Publication Date:
21 April 2020 (online)
© Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart · New York