Orthopädie und Unfallchirurgie up2date 2015; 10(05): 375-388
DOI: 10.1055/s-0041-104488
Technische Orthopädie
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Orthetische Versorgung bei rheumatischen Handveränderungen

M. Henniger
1  Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Agaplesion Markus Krankenhaus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt am Main
,
A. Dumanski
2  Praxis für Ergotherapie und Handrehabilitation, Frankfurt-Höchst
,
K. Yachou-Espelage
2  Praxis für Ergotherapie und Handrehabilitation, Frankfurt-Höchst
,
S. Rehart
1  Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Agaplesion Markus Krankenhaus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt am Main
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

Publication Date:
29 September 2015 (online)

Ein Befall der Hand- und Fingergelenke im Verlauf von rheumatischen Erkrankungen ist sehr häufig. Mit fortschreitender Dauer kommt es zu typischen pathologischen Veränderungen und Fehlstellungen. Die orthetische Versorgung ist ein wichtiger Bestandteil der konservativen Therapie und der postoperativen Versorgung zur Sicherung von OP-Ergebnissen.

Handorthesen können eingesetzt werden

  • zur Schmerzreduktion,

  • zum Schutz vor Fehl- oder Überbelastung,

  • zur Kompensation verlorener Funktionen und

  • um der Progredienz von Fehlstellungen entgegenzuwirken.

Man unterscheidet statische, die vorwiegend zur Lagerung, Funktionsverbesserung oder Achskorrektur eingesetzt werden, von dynamischen Orthesen, die vor allem postoperativ zur Verbesserung des Bewegungsbildes und der Prävention von Sehnenadhäsionen eingesetzt werden.