Neurochir Scan 2016; 04(04): 272-273
DOI: 10.1055/s-0042-111579
Diskussion
Neurochirurgische Intensivmedizin und Neurotraumatologie
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Material für Kranioplastik nach Dekompressionskraniektomie

Eine Dekompressionskraniektomie erfolgt bei anderweitig nicht beherrschbarer Erhöhung des Hirndrucks. Nach neurologischer Stabilisierung wird dann meist der entfernte Kochendeckel reimplantiert, danach kommt es allerdings nicht selten zu einer aseptischen Knochenresorption, sodass der Defekt sekundär mit allogenen Materialien gedeckt werden muss. Ob Letzteres besser schon primär geschehen sollte, haben Mediziner aus Jena untersucht.
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Publication History

Publication Date:
16 November 2016 (online)

Fazit

Nach Dekompressionskraniektomie sollte bei jüngeren Patienten, Shunt-Abhängigkeit und Fragmentierung des autologen Knochens die primäre Defektdeckung mit allogenem Knochenersatzmaterial erwogen werden, so Schwarz et al.