ZWR 2016; 125(09): 389
DOI: 10.1055/s-0042-115538
Editorial
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Ganz viel Arbeit

Cornelia Gins
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Publication Date:
27 September 2016 (online)

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In das Gestöhne über gestiegene Anforderungen im allgemeinen Alltagswahnsinn kann sich gelegentlich ein ketzerischer Gedanke mischen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wieviel dennoch machbar ist; mehr als in der Zeit, als noch „Luft“ zwischen den ­Aufgaben war. Früher im Studium hat man bereits gestöhnt, und merkwürdigerweise war der gefühlte Stresspegel genauso hoch wie heute. Könnte das bedeuten, dass mehr Zeit oder weniger Aufgaben weder Produktivität noch Zufriedenheit steigern?