Viele Urologen tun sich schwer bei der Behandlung von Patienten mit einem chronischen
Beckenschmerzsyndrom (Chronic Pelvic Pain Syndrom, CPPS). Häufig wird der psychosomatische
Hintergrund der Beschwerden nicht erkannt und der Patient ungezielt mit Medikamenten
behandelt, ohne dass ein Erfolg eintritt. Dabei kann in vielen Fällen bereits eine
Behandlung im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung über Psychoedukation und
Entspannungsverfahren Abhilfe bringen.