ZWR 2016; 125(11): 546-570
DOI: 10.1055/s-0042-118591
Fortbildung – Dentalmaterialien-Spezial
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Universaladhäsive – hält der Name was er verspricht?

U. Lohbauer1, M. Rosentritt1, N. Ilie1
  • 1Erlangen/Regensburg/München
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Publication Date:
28 November 2016 (online)

Universaladhäsive sind derzeit in aller Munde. Industrie, Wissenschaft und praktizierende Zahnärzteschaft diskutieren lebhaft die Vor- und Nachteile dieser neuen Materialklasse. Wie bei allen neuen Entwicklungen steht die Frage nach der Haftung besonders im Fokus. Um dem Namenszusatz „Universal“ gerecht zu werden, muss die Palette der Indikationen erweitert werden und Universaladhäsive auf dem Hintergrund einerseits der Haftung zur Zahnhartsubstanz wie auch an diversen, chemisch sehr unterschiedlichen Restaurationsoberflächen beleuchtet werden. Im Zusammenhang mit Schmelz und Dentin stehen die verschiedenen Ätzstrategien im Vordergrund während zur Bindung an rein anorganischen Oberflächen (Keramik) die Effektivität von sauren Monomeren oder Silanen stark diskutiert wird. Dieser Artikel soll die neuesten Entwicklungen der Adhäsivtechnologie erläutern, die Vor- und Nachteile aufzeigen und Empfehlungen zur korrekten Verarbeitung aussprechen.