Z Sex Forsch 2017; 30(01): 74-81
DOI: 10.1055/s-0043-101611
Dokumentation
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Die Feldstudien zur Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) – Version 11 und die zukünftige Klassifikation sexueller Störungen

Franziska Brunner
a  Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
,
Verena Klein
a  Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
,
Geoffrey M. Reed
b  Department für psychische Gesundheit, Weltgesundheitsorganisation Geneva/Schweiz
c  Department der Psychiatrie, Columbia Universitätsklinikum, New York/USA
,
Peer Briken
a  Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
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Publication History

Publication Date:
22 March 2017 (online)

Ein Ende des mehrjährigen Unterfangens, die Internationale Statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) zu revidieren, ist in Sicht: 2018 soll die 11. Version der ICD vorliegen und deren Einführung von den Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation, WHO) bei der sogenannten World Health Assembly beschlossen werden.

Bereits in Heft 04/2015 wurde in dieser Zeitschrift über den damaligen Stand des Revisionsprozesses berichtet (Klein et al. 2015). Ziel dieses Beitrags ist es, die noch ausstehenden Prozessschritte der Revision darzustellen, die nationalen Feldstudien und die Möglichkeit der Beteiligung bekannt zu machen und über den aktuellen Stand der Diagnoseleitlinien der sexuellen Störungen und ihre Verortung in der revidierten Fassung zu informieren.