ZWR 2017; 126(03): 115-116
DOI: 10.1055/s-0043-101892
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Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Tipps und Tricks bei der Provisorien-Herstellung

Wolfgang B. Hannak1
  • 1Abteilung für Zahnärztliche Prothetik Alterszahnmedizin und Funktionslehre, Charité Centrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
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Publication Date:
24 March 2017 (online)

Die Erstellung von Provisorien spielt eine komplexe Rolle im Rahmen der Herstellung von festsitzenden und/oder kombinierten Zahnersatz. Neben den Ansprüchen der Patienten während der Behandlungsphase suffizient versorgt zu sein, ästhetische, phonetische, kaufunktionelle Aspekte, gibt es auch zahlreiche Anforderungen aus zahnärztlicher Sicht.

Zusammenfassend lassen sich diese Punkte wie folgt darstellen:

  • Schutz der präparierten Zahnhartsubstanz und der Pulpa vor thermischen und chemischen Reizen

  • Erhalt/Wiederherstellen der Kaufunktion

  • Erhalt/Wiederherstellen der phonetischen Funktion

  • Erhalt/Wiederherstellen des ästhetischen Erscheinungsbildes

  • Schutz des marginalen Parodonts/Steuerung der Weichgewebsheilung

  • Erhalten der okklusalen Kontaktpunkte

  • Erhalten der approximalen Kontaktpunkte/Stabilisation der Zahnposition

  • Expektative Diagnostik/Austesten geplanter Veränderungen

Aus zahnärztlicher Sicht spielt das Provisorium eine große Rolle um den definitiven Zahnersatz möglichst problemlos eingliedern zu können. Daher sind die letzten 4 Punkte von besonderer Bedeutung.