ZWR 2017; 126(04): 172-179
DOI: 10.1055/s-0043-105307
Fortbildung/ Kieferorthopädie
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Digitale Volumentomografie – Möglichkeiten und Grenzen in der regulären (primär nicht-chirurgischen) kieferorthopädischen Diagnostik und Therapie

Ralf Schulze
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Publication Date:
09 May 2017 (online)

Die Anwendung der digitalen Volumentomografie (DVT) in nicht-chirurgischen kieferorthopädischen Behandlungsfällen wird aufgrund der im Vergleich zu den 2-dimensionalen Aufnahmen deutlich erhöhten Dosis kontrovers diskutiert. Außerdem führt das häufig jugendliche Alter kieferorthopädischer Patienten bekanntermaßen zu einem im Vergleich zu Erwachsenen deutlich erhöhten Strahlenrisiko dieser Patientengruppe. Der vorliegende Beitrag beleuchtet das Potenzial und die Sinnhaftigkeit der Anwendung der DVT bei nichtchirurgischen kieferorthopädischen Fragestellungen aus Sicht der Bildgebung. Technische Hintergrundinformationen hinsichtlich der möglichen Bildqualität werden ebenso angesprochen wie die rechtlichen Rahmenbedingungen und die nach aktuellem wissenschaftlichen Sachstand bekannten Dosiswerte, die mit DVT-Aufnahmen verbunden sind.