PiD - Psychotherapie im Dialog 2017; 18(03): 49-53
DOI: 10.1055/s-0043-111273
Aus der Praxis
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Die Depersonalisations-Derealisations-Störung

Diagnose und BehandlungMatthias Michal
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Publication Date:
07 September 2017 (online)

Die Depersonalisations-Derealisations-Störung (DDS) ist mit einer Prävalenz von ca. 1 % eine häufige seelische Störung, die in der klinischen Routine jedoch nur sehr selten diagnostiziert wird. Betroffene erleben sich über Monate und Jahre als fremd, roboterhaft, abwesend, wie unter Drogen stehend oder nehmen ihre Umwelt als unwirklich und kulissenhaft wahr. Traumatische Erfahrungen im engeren Sinne sind nicht spezifisch mit der DDS verbunden, typisch sind eher subtilere Bindungstraumata. Die Therapie der Wahl ist Psychotherapie.