Fortschr Röntgenstr 2018; 190(03): 273-274
DOI: 10.1055/s-0043-122080
The Interesting Case
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Das Myelosarkom der Hypophyse – eine Rarität eines isolierten Rezidivs einer akuten myeloischen Leukämie

Thomas Fleischmann
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, Jena University Hospital, Jena, Germany
,
Inken Hilgendorf
Klinik für Innere Medizin II, Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie, Universitätsklinikum Jena
,
Tobias Franiel
Department of Diagnostic and Interventional Radiology, University Hospital Jena, Germany
› Author Affiliations
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Publication History

12 July 2017

26 October 2017

Publication Date:
20 November 2017 (eFirst)

Einleitung

Seit A. King im Jahr 1853 einen soliden Tumor, welcher sich durch die Aktivität der in ihm enthaltenen Myeloperoxidase grün färbte, als „Chlorom“ bezeichnete, konnten verschiedenste Absiedlungsorte der als solides Rezidiv einer akuten myeloischen Leukämie (AML) bekannten Raumforderung beschrieben werden. Gleichzeitig ist das Chlorom, das auch als Myelosarkom bezeichnet wird, bis heute mit einer Rate von bis zu 75 % ein häufiger Grund für Fehldiagnosen (Almond LM et al. Clin Lymphoma Myeloma Leuk 2017; 17: 263 – 267).