Klin Neurophysiol 2018; 49(02): 70-71
DOI: 10.1055/s-0043-124770
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Alzheimerdiagnostik: Unterschiede in funktioneller und effektiver Hirnkonnektivität

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Publication Date:
12 June 2018 (online)

Morbus Alzheimer ist die häufigste Ursache für Demenz bei geriatrischen Patienten. Der Nachweis von Beta-Amyloid und Tau-Protein im Liquor und deren Verteilung in der Positron Emissions Tomographie (PET) sind für die Diagnosestellung wichtig, aber es fehlen Biomarker für die Früherkennung, Verlaufskontrolle und Kontrolle des Therapieerfolges. Im EEG gibt es Hinweise, dass eine Verschiebung der Frequenzen zu niedrigeren Frequenzen, weniger komplexe Aktivität und eine Abnahme in der Kohärenz schneller Rhythmen bei Alzheimer-Patienten nachweisbar sind. Bei der funktionellen Konnektivität wird nach ähnlichen zeitlichen und spektralen (frequenziellen) Aktivitäten geschaut. Bei der effektiven Konnektivität wird die direkte Transferfunktion (DTF) gemessen. Ziel dieser Studie ist es, dass über die Analyse der multivariaten spektralen Kohärenz und DTF-topographischer Marker Unterschiede zwischen Alzheimer-Patienten und Kontrollpersonen bestimmt werden können.