Inf Orthod Kieferorthop 2000; 32(3): 231-235
DOI: 10.1055/s-2000-7590
Originalarbeit
Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Die Behandlung einer Klasse-II/2-Malokklusion unter Verwendung von palatinal geklebten Torquehebeln - ein Fallbericht

E. G. Köle, A. G. Crismani, J. W. Freudenthaler, J. Kirchner
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Publication Date:
31 December 2000 (online)

Zusammenfassung

Eines der wichtigsten Behandlungskriterien in der Kieferorthopädie ist die Kontrolle über die obere Schneidezahninklination. Stahlbögen mit eingebogenem Torque in Kombination mit vorprogrammierten „Straight-wire”-Brackets haben eine hohe nicht messbare Kraftabgabe (Federrate). Das kann zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Wurzelresorptionen führen. Anhand einer in-vitro-Studie sowie eines Fallbeispieles wird aufgezeigt, wie das Kraftsystem von palatinal geklebten Hebeln [[5, 6]] beschaffen ist und wie die Mechanik bei der Therapie einer Kl. II/2-Malokklusion praxisgerecht Verwendung findet.

Abstract

One of the most important treatment objectives is the control over the inclination of the upper incisors. Stainless steel wires activated for torquing moments in combination with high torque brackets are exhibiting a high load deflection rate and an unknown force decay. This could be made reponsible for root resorption. The force system of palatal lever arms is described by an in-vitro study. A case report shows the clinical engagement of palatal lever arms [[5, 6]].