Zusammenfassung
Beim akuten Asthmaanfall handelt es sich unbestritten um einen akut lebensbedrohlichen
Zustand. Der betroffene Patient ist sowohl respiratorisch als auch kardiozirkulatorisch
gefährdet. Deshalb ist es wichtig, dass die Behandlung dieser Patienten schnell eingeleitet
wird. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Basic-Emergency-Management, das
die Grundlage für eine effektive medikamentöse und sonstige erweiterte Therapie darstellt.
Vor allem in diesem Bereich ist auch das nichtärztliche Personal gefragt. Manche erweiterte
Maßnahmen wie die Gabe von Fenoterol-Spray oder die Anwendung der NIV können und sollten
bei entsprechender Schulung durchaus auch von Nicht-Ärzten durchgeführt werden, um
das Leben des Patienten zu retten oder schwere Folgeschäden zu verhindern. Das Vorgehen
bei akuten Notfällen wie beispielsweise dem Asthmaanfall muss immer wieder im Rahmen
eines Emergency-Care-Trainings (Fallsimulation) trainiert und besprochen werden, um
ein möglichst hohes Maß an Kompetenz und Qualität zugunsten des Patienten erreichen
zu können.
Literatur
- 1 Schäffler, Menche, Bazlen. et al .Pflege Heute. Stuttgart; Gustav Fischer Verlag
1998
- 2 Kühn, Luxem, Runggaldier. Rettungsdienst. Urban & Fischer München; 2001
- 3 Empfehlung der Bundesärztekammer zur Notkompetenz von Rettungsassistenten.
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Hohenegger.
Erfolg mit gekühlten Patienten.
Heilberufe.
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Hohenegger.
CPAP gegen Pneumonie.
Heilberufe.
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Mario Hohenegger
Branchweilerhofstraße 140
67433 Neustadt
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