Fortschr Neurol Psychiatr 2005; 73(11): 694-706
DOI: 10.1055/s-2004-830276
Fort- und Weiterbildung
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Diagnostik und Therapie der Generalisierten Angststörung (GAS)

Diagnostics and Treatment of the Generalized Anxiety Syndrome (GAS)R.  J.  Boerner1
  • 1Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Zentrum für integrative Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen (ZIDTA), Christliches Krankenhaus e. V., Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover
Further Information

Publication History

Publication Date:
11 November 2005 (online)

1. Einleitung

Die Generalisierte Angststörung (GAS) stellt mit einer geschätzten Lebenszeitprävalenz von bis zu 5 % eine wichtige psychiatrische Störung dar. Der Verlauf ist eher chronisch, eine hohe Komorbidität mit anderen Angsterkrankungen bzw. Depressionen ist charakteristisch. Es besteht eine zum Teil erhebliche psychosoziale Beeinträchtigung der Patienten mit einer hohen Inanspruchnahme des primärärztlichen Versorgungssystems. Neben einer geringen Zahl adäquat diagnostizierter Patienten ist charakteristisch, dass die meisten nicht sachgerecht therapiert werden. Mittlerweile stehen zahlreiche zugelassene Medikamente wie Paroxetin, Venlafaxin, Buspiron und Opipramol sowie andere zur Verfügung, die neben der Kurzzeittherapie auch in der Langzeittherapie mit Erfolg eingesetzt werden können.

Literatur

Dr. Dr. Dipl.-Psych. R. J. Boerner

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie · Zentrum für integrative Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen (ZIDTA) · Christliches Krankenhaus e. V. · Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Goethestr. 10

49610 Quakenbrück

Email: r.boerner@christliches-krankenhaus-ev.de