Inf Orthod Kieferorthop 2005; 37(1): 9
DOI: 10.1055/s-2005-836492
Editorial

© Georg Thieme Verlag

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T. Hofmann
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Publication Date:
21 March 2005 (online)

Am 22. November letzten Jahres hielt Dr. Ernst Hösl in der Bayerischen Landeszahnärztekammer einen viel beachteten Vortrag mit dem Thema: 40 Jahre Kieferorthopädie - von herausnehmbar bis lingual. Ein Blick zurück im Zorn? Anfang 2005 wollte Ernst seine Münchner Praxis abgeben. Niemand konnte ahnen, dass dies sein letzter Vortrag war und er genau 4 Wochen später in seiner Heimatstadt Cham in der Oberpfalz beerdigt werden sollte.

Mit Ernst Hösl verliert die Redaktion der Informationen aus Orthodontie und Kieferorthopädie ihren langjährigen Schriftleiter und Ideengeber. Schließlich war er es, der die Idee zu dieser Zeitschrift hatte und 1969 mit Rolf Diernberger und Peter Große in die Tat umsetzte. Deshalb ist es uns ein Anliegen, ihm die vorliegende Ausgabe in dankbarer Erinnerung zu widmen. Der Tod von Ernst Hösl hinterlässt in unserem beruflichen und privaten Leben eine große Lücke, die sich niemals schließen lassen wird.

Der redaktionelle Teil beginnt mit einem Artikel über den aktuellen Stand der Dynamax-Apparatur von Dr. Neville Bass. Anschließend folgt ein Interview mit Dr. John Bennett aus dem Journal of the Indian Orthodontic Society und ein Interview mit Dr. Richard McLaughlin, geführt am 22. November 2004.

Ein zweiter Teil ist der Diskussion über den kieferorthopädischen Lückenschluss, insbesondere bei Nichtanlagen im Frontzahnbereich des Oberkiefers, gewidmet. Dr. Hugo Trevisi stellt dazu einen Patientenbericht unter Berücksichtigung selbstligierender Brackets vor und die Arbeit der Drs. Bock beleuchtet den kieferorthopädischen Lückenschluss aus der Sicht der Patienten. Zu diesem Thema gehört auch ein Diskussionsbeitrag von Dr. Björn Zachrisson, der um ein Kurzinterview und weitere Bilder erweitert wurde.

Für die Redaktion
Thomas Hofmann