Laryngorhinootologie 2005; 84: 272-287
DOI: 10.1055/s-2005-861125
Psychosomatische Störungen
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Psychosomatische Störungen
Therapeutische Verfahren bei psychosomatischen Störungen im HNO-Bereich

E.  Decot1
  • 1Praxis für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Allergologie und Psychotherapie
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Publication Date:
22 April 2005 (online)

Zusammenfassung

Psychosomatische Störungen in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, wie zum Beispiel Tinnitus, Hörsturz, Schwindelerkrankungen, Globusgefühle, Dysphagien, Stimmstörungen und viele mehr, treten häufig auf. Sie sind meist multifaktoriell bedingt, wobei das bio-psycho-soziale Modell eine wichtige Rolle spielt. Der Erstkontakt mit dem psychosomatisch kranken Patienten und das Erheben der Erstanamnese ist bereits ein wichtiger Schritt zur psychosomatisch orientierten Therapie. Es wird ein Überblick über die wichtigsten HNO-Erkrankungen mit psychosomatischer Komorbidität und die wissenschaftlich evaluierten psychosomatischen Behandlungsmöglichkeiten gegeben. Des Weiteren werden wichtige psychosomatische Behandlungsmethoden vom Entspannungsverfahren bis zur analytischen Gesprächstherapie vorgestellt. Zum Schluss werden die Kriterien für eine ambulante wie auch für eine stationäre Behandlung diskutiert und die Vorteile einer psychosomatisch orientierten Therapie sowohl für den Patienten als auch für den Arzt dargestellt.

Literatur

Dr. med. Elke Decot

Praxis für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Allergologie und Psychotherapie ·

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