Laryngorhinootologie 2005; 84: 1-43
DOI: 10.1055/s-2005-861140
Gestörtes Hören
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Gestörtes Hören
Konservative Verfahren

S.  Plontke1
  • 1 Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie Tübingen (Direktor. Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. H. P. Zenner)
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Publication Date:
22 April 2005 (online)

Zusammenfassung

Für Therapie und Rehabilitation bei Hörstörungen stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen medikamentöse, akustische, elektrische, chirurgische, radiologische, verhaltensmedizinisch orientierte und so genannte „alternative“ Strategien.
Auffällig ist jedoch die weite Spanne zwischen viel versprechenden tierexperimentellen Ergebnissen bis hin zur Regeneration und Stammzelltransplantation einerseits und der Mangel an klinischen Studien mit hohem Evidenzniveau selbst bei seit Jahrzehnten etablierten Therapieverfahren andererseits. In dieser Übersicht werden zum einen der gegenwärtige Stand und die Vielfalt der konservativen Therapiemöglichkeiten und Therapieversuche bei Hörstörungen dargestellt. Dabei soll die Übersicht und Kommentierung durchgeführter klinischer Studien dem Leser ein eigenes Urteil über die Wirksamkeit verschiedener, insbesondere medikamentöser Behandlungen und damit die Entscheidungshilfe bei der Therapie erleichtern. Zum anderen wird ein Ausblick auf zukünftige Therapiestrategien, insbesondere auch der lokalen Medikamentapplikation an das Innenohr, gegeben.

Literatur

Dr. med. Stefan Plontke

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen

Elfriede-Aulhorn-Straße 5 · 72076 Tübingen

Email: Stefan. [email protected] de