Geburtshilfe Frauenheilkd 2006; 66(1): 26-33
DOI: 10.1055/s-2005-872897
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Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Therapeutische Ansätze bei idiopathischer Infertilität des Mannes

Is the Treatment of Idiopathic Male Infertility at all Effective?K. Hancke1 , D. Denschlag1 , G. Gitsch1 , C. Keck2
  • 1Universitätsfrauenklinik Freiburg
  • 2Serono International S. A. Geneva, Schweiz
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Publication History

Eingang Manuskript: 8.8.2005

Akzeptiert: 2.9.2005

Publication Date:
31 January 2006 (online)

Zusammenfassung

Bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch lassen sich in ca. 40 % der Fälle Einschränkungen der männlichen Fertilität nachweisen [[1]]. Als Ursachen für männliche Sub-/Infertilität kommen genetische Veränderungen, Infektionen der ableitenden Samenwege, hormonelle Störungen u. a. infrage. In ca. 30 % der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache ermitteln, man spricht dann auch von „idiopathischer“ Infertilität. Naturgemäß lässt sich für die idiopathische Infertilität keine kausale Therapie anbieten. Die folgende Übersicht stellt eine Zusammenfassung der heute vorliegenden Erkenntnisse über konservative Behandlungsversuche bei idiopathischer andrologischer Infertilität dar.

Abstract

Male infertility factors are identified in approx. 40 % of infertile couples. This is partially due to genetic aberrations, infections or endocrine disorders. However in approx. 30 % of the cases there is no clear evidence of an underlying disease. These cases are classified as “unexplained” or “idiopathic” infertility. As the reason for infertility in these cases is unknown, there is no causal treatment available. This review provides an update on empirical treatment options for idiopathic male infertility.

Literatur

Dr. Katharina Hancke

Universitätsfrauenklinik

Hugstetter Straße 55

79106 Freiburg

Email: [email protected]