Kardiologie up2date 2006; 2(4): 320-322
DOI: 10.1055/s-2006-944966
Hotline - Angeborene und erworbene Herzfehler

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Perkutane Aortenklappentherapie

Eberhard  Grube, Ulrich  Gerckens, Lutz  Buellesfeld
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Publication Date:
25 January 2007 (online)

Einleitung

Der operative Aortenklappenersatz ist seit langem die Standardtherapie der symptomatischen Aortenklappenerkrankung. Der Erfolg dieses Eingriffs ist jedoch in erheblichem Maße abhängig von einer Reihe patienten- und situationsspezifischer Risikoprädiktoren. Komorbiditäten wie Herzinsuffizienz und pulmonale Hypertonie, vorhergehende Herzoperationen oder ein hohes Patientenalter alleine sind mit einem deutlich erhöhten operativen Risiko vergesellschaftet. Insbesondere bei Kombination mehrerer Faktoren kann die perioperative Mortalität bis zu 50 % betragen [1] [2] [3].

Der operative Aortenklappenersatz ist derzeit die Standardtherapie der symptomatischen Aortenklappenerkrankung. Der Erfolg ist jedoch in erheblichem Maße abhängig von einer Reihe patienten- und situationsspezifischer Risikoprädiktoren.

Die Prognose der rein medikamentösen Behandlung ist jedoch ungünstig, und eine alleinige „Ballonvalvuloplastie”, die bisherige interventionelle Alternative, ist eher ein palliativer Eingriff mit nur unzureichender Langzeitwirksamkeit. Die Entwicklung neuer, weniger invasiver Techniken zur Behandlung der Aortenklappenerkrankungen war und ist daher erforderlich.

Literatur

Prof. Dr. Eberhard Grube

HELIOS-Klinikum Siegburg

Medizinische Klinik Kardiologie und Angiologie · Ringstraße 49 · 53721 Siegburg

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