Pädiatrie up2date 2006; 1(2): 113-131
DOI: 10.1055/s-2006-944975
Immunologie
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Das atopische Ekzem

Susanne  Niemann, Peter  H.  Höger
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Publication Date:
06 December 2006 (online)

Mit einer Prävalenz von 12 - 22 % stellt das atopische Ekzem (Synonyme: endogenes Ekzem, Neurodermitis, atopische Dermatitis, atopic Eczema/Dermatitis Syndrome [AEDS]) in westlichen Industrieländern die häufigste chronische Erkrankung des Kindesalters dar. Im weiteren Sinn handelt es sich jedoch nicht um eine auf die Haut beschränkte Krankheit, sondern um ein heterogenes Syndrom mit einer Vielzahl möglicher assoziierter Erkrankungen wie Asthma bronchiale, allergischer Rhinokonjunktivitis, Urtikaria, Nahrungsmittelallergien, eosinophiler Proktokolitis u. a. Atopisches Ekzem (AE), allergische Rhinokonjunktivitis und Asthma bronchiale werden zusammen als „Atopische Trias” bezeichnet.

Merke: Unter dem Begriff „Atopie” versteht man eine familiär auftretende Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten gegenüber Umweltstoffen, assoziiert mit einer erhöhten IgE-Bildung und/oder veränderter pharmakologischer Reaktivität.

Klinische Symptomatik, Triggerfaktoren und Verlauf des Ekzems sind sehr vielfältig. Man unterscheidet 2 Unterformen des AE, den intrinsischen (nicht IgE-assoziiert) und den häufigeren extrinsischen (IgE-assoziierten) Typ mit gleichem Phänotyp, aber unterschiedlichen Immunphänomenen.

Literatur

Prof. Dr. med. Peter H. Höger

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