Der Klinikarzt 2006; 35(9): VI
DOI: 10.1055/s-2006-951437
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Therapie der Hyperphosphatämie - Phosphateinstellung - eine therapeutische Herausforderung

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Publication Date:
29 September 2006 (online)

 

Die Normalisierung pathologisch erhöhter Serumphosphatspiegel ist für Patienten mit terminalem Nierenversagen besonders wichtig, um Verkalkungen der Arterien vorzubeugen, die als fatale Folge erhöhter Serum-Phosphat- und Kalziumspiegel die Prognose der Patienten verschlechtern. Die Behandlung mit den bisher verfügbaren Phosphatbindern hat jedoch einen großen Nachteil: Sie erfordert eine Einnahme von bis zu 15 Tabletten täglich. Dass dies die Therapietreue der Patienten nicht unwesentlich beeinträchtigen kann, ist leicht nachzuvollziehen. Eine schlechte Compliance jedoch zieht fast unweigerlich ein hohes Risiko für Folgekrankheiten (renale Osteodystrophie mit Knochenschmerzen, -brüchigkeit und Skelettdeformationen sowie kardiovaskuläre Erkrankungen) nach sich, erklärte Prof. J. Cunningham, London (UK).

01 Kidney Disease Outcome Quality Initiative der National Kidney Foundation

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