Thorac cardiovasc Surg 1988; 36(1): 27-32
DOI: 10.1055/s-2007-1020037
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Bronchial Stricture Due to Endobronchial Tuberculosis

Tuberkulöse BronchusstrikturenY. Watanabe, S. Murakami, T. Iwa
  • Department of Surgery, Kanazawa University School of Medicine. Kanazawa, Japan
Further Information

Publication History

1987

Publication Date:
07 May 2008 (online)

Summary

From 1974 to 1986, there were 14 cases of bronchial stricture or obliteration caused by endobronchial tuberculous lesions. Nine cases had histories of tuberculosis but five were suspected of having malignant respiratory passage obstruction at the initial diagnosis. Five cases were kept under observation because of mildness of the subjective symptoms or refusal of operation. Nine cases underwent operation. As the bronchial lesions in three cases were confined to the lobar or segmental bronchus, lobectomies were done. One case with a history of infantile tuberculosis developed complete obliteration of the left main bronchus and cystic bronchiectasis in the entire lung parenchyma, so pneumonectomy was inevitable. Five cases which had strictures in the main bronchus underwent bronchoplastic surgery. The operative procedures were right sleeve upper lobectomy in four cases and left sleeve upper lobectomy in one case. All of the cases undergoing operation showed no post-operative complication or recurrence of the tuberculosis. The results of our present series of tuberculous bronchial stricture indicate the need for early detection and operation. For the cases with main bronchus involvement, bronchoplastic surgery should be selected as an alternative to pneumonectomy to preserve the pulmonary function.

Zusammenfassung

Es wird über 14 Fälle tuberkulöser Bronchusstrikturen oder Bronchusobliterationen berichtet, welche in den Jahren 1974-1986 behandelt wurden. Das Durchschnittsalter der Patienten war 47,5 Jahre (min. 23 Jahre, max. 72 Jahre). Neun Patienten waren weiblichen und 5 Patienten männlichen Geschlechtes. Neunmal war in der Vorgeschichte seit längerem eine Tuberkulose bekannt, während fünfmal die Bronchusstriktur erstes Symptom darstellte. In 2 Fällen waren die tuberkulösen Veränderungen auf den Oberlappenbronchus und in einem Fall auf den posterioren Segmentbronchus des Oberlappens beschränkt. Sechs Patienten hatten eine Striktur des rechten Hauptbronchus und fünf eine Striktur des linken Hauptbronchus.

Fünf Patienten wurden konservativ behandelt und beobachtet, wobei sich die Strikturen nicht besserten. Die Diagnosesicherung erfolgte bei diesen Patienten aufgrund der bekannten tuberkulösen Veränderungen des Lungenparenchyms oder aufgrund endoskopisch entnommener Bronchusbiopsien. Neun Patienten wurden operiert und die tuberkulöse Ursache der Bronchusstrikluren konnte im Operationspräparat gesichert werden. Diese Patienten wurden präoperativ und postoperativ 6 Monate antituberkulös behandelt. Drei Patienten wurden mittels klassischer Oberlappenresektion bebandelt. Bei einer Patientin mit Obliteration des linken Hauptbronchus mußte wegen sekundärer bronchiektatischer Umwandlung der linken Lunge die linksseitige Pneumonektomie vorgenommen werden. Viermal wurde eine rechtsseitige und einmal eine linksseitige Oberlappenmanschettenresektion wegen Obliteration des Oberlappenbronchus und einer gleichzeitigen Einengung des Hauptbronchus erforderlich. Postoperative Komplikationen wurden keine gesehen und die Ergebnisse waren gut.

Bronchoplastische Operationsverfahren können somit bei spezifischen Bronchusstrikturen zur Vermeidung einer Pneumonektomie empfohlen werden. Zur Klärung der Operationsindikation sind regelmäßige bronchoskopische Kontrollen, das CT und Bronchogramme die Untersuchungsmethoden der Wahl.