Gastroenterologie up2date 2007; 3(1): 17-32
DOI: 10.1055/s-2007-966186
Ösophagus/Magen/Duodenum

© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Aktuelle Diagnostik und Therapie des Magenkarzinoms

Markus  Möhler, Peter  R.  Galle
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Publication Date:
02 April 2007 (online)

Einleitung

Karzinome des Magens und gastroösophagealen Übergangs gehören weltweit zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Denn trotz kurativer Resektion zeigen Patienten bereits in frühen Stadien II - III ein schlechtes 5-Jahres-Überleben mit einem hohen Risiko für ein Lokalrezidiv, lymphogene Mikrometastasen oder organische Fernmetastasierung. Zusätzlich steigt die Inzidenz der Kardia- und Barrett-Karzinome.

Da sich in den letzten Jahren aber zahlreiche positive Änderungen in Diagnostik und Therapie ergeben haben, stellen diese Karzinome heute eine Herausforderung für gastroenterologisch tätige Internisten und den überweisenden Hausarzt dar. Aufgrund zahlreicher etablierter interdisziplinärer Therapiekonzepte und der Gründung organbezogener Tumorzentren ist der klassische Überweisungsweg vom Hausarzt zum Gastroenterologen und danach zum Chirurgen nicht mehr ausreichend.

Die neoadjuvanten, adjuvanten und palliativen Therapiestrategien, die im Laufe der letzten Jahre entwickelt wurden, werden in diesem Artikel daher nach Stadien getrennt diskutiert.

Literatur

PD Dr. Markus Möhler

Johannes-Gutenberg Universität Mainz
I. Medizinische Klinik und Poliklinik

Langenbeckstraße 1
55101 Mainz

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