Gastroenterologie up2date 2007; 3(1): 33-50
DOI: 10.1055/s-2007-966344
Ösophagus/Magen/Duodenum

© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Befunde am gastroösophagealen Übergang

Herbert  Koop, Christof  Kurz
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Publication Date:
02 April 2007 (online)

Einleitung

Der gastroösophageale Übergang wurde bei der endoskopischen Untersuchung des oberen Verdauungstraktes lange stiefmütterlich behandelt: Der Bereich wurde rasch passiert, sicher nicht zuletzt, weil Befunde wie Ulzera am Magen und Bulbus duodeni dominierten. Spätestens mit dem spontanen und dann durch die Eradikationsbehandlung des Helicobacter pylori beschleunigten Rückgang der Ulkuskrankheit haben Befunde am Übergang von Speiseröhre zu Magen erheblich an Bedeutung zugenommen. Die Refluxösophagitis ist heute die mit Abstand häufigste Diagnose bei der Gastroskopie, und der Barrett-Ösophagus ist Gegenstand intensivster und kontroverser Diskussionen, so dass es retrospektiv überrascht, dass distaler Ösophagus und Kardia derart vernachlässigt wurden.

Jedoch verdienen auch andere Veränderungen in dieser Region Beachtung, von denen einige nicht so ausgeprägt im Fokus stehen. Im Folgenden soll deshalb auf solche pathologischen Veränderungen eingegangen werden.

Literatur

Prof. Dr. Herbert Koop

II. Innere Klinik

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