OP-JOURNAL 2001; 17(3): 222-227
DOI: 10.1055/s-2007-977557
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Anatomische Landmarken operativer Zugangswege an der Hand

Rosemarie Fröber, Jens Geiling
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Publication Date:
12 April 2007 (online)

Zusammenfassung

Die Funktionen der Hand sind wie in keiner anderen Region des Körpers abhängig von der Intaktheit der anatomischen Strukturen. Der Weichteilmantel der Hand ist außerordentlich komplex und vielgestaltig. Er unterliegt ganz unterschiedlichen funktionellen Beanspruchungen, die sich in einer optimalen Anpassung der einzelnen anatomischen Strukturen widerspiegeln. Daher ist es wichtig, sich vor jedem operativen Eingriff der jeweils vorliegenden funktionellen und anatomischen Gegebenheiten genau bewusst zu sein. Der Operateur muss darüber hinaus auf Überraschungen gefasst sein, da sich gerade die Hand durch eine Vielzahl anatomischer Varianten auszeichnet. Letztlich ist das funktionelle Operationsergebnis in hohem Maße davon abhängig, wie schonend der Zugangsweg durch den Weichteilmantel war. Daher soll nachfolgend an ausgewählte anatomische Landmarken erinnert werden, denen der Operateur auf dem Weg zum Skelett der Hand und des handgelenksnahen Unterarmes begegnet.

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