OP-JOURNAL 2001; 17(3): 238-243
DOI: 10.1055/s-2007-977559
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Sehnenchirurgie

Hossein Towfigh, Peter Gruber
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
12. April 2007 (online)

Zusammenfassung

Für das Verständnis von Sehnenverletzungen an der Hand ist die Kenntnis der diffizilen Anatomie und Physiologie unerlässlich. Das dichte Nebeneinander ganz unterschiedlicher anatomischer Strukturen auf engem Raum an der Hand ermöglicht es dem Menschen, die Hand als differenziertes Greif-, Tast- und Ausdrucksorgan einzusetzen. Nur die Intaktheit aller beteiligten Komponenten wie Knochen, Sehnen, Gefäße, Nerven und ligamentären Strukturen ermöglicht diese Funktionen der menschlichen Hand. Sehnenverletzungen sind relativ häufig und bedingen eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit und führen bei unzureichender Versorgung zu dauerhaften Bewegungs- und Funktionseinschränkungen der Hand. Die Wiederherstellung durchtrennter Sehnen an der Hand und das Erreichen einer zufriedenstellenden Funktion ist heute immer noch eine große Herausforderung, selbst für den handchirurgischen Spezialisten.

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