OP-JOURNAL 2001; 17(3): 270-274
DOI: 10.1055/s-2007-977564
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Die komplexe Handverletzung

Alexander Zach, Axel Ekkernkamp, Andreas Eisenschenk
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
12. April 2007 (online)

Zusammenfassung

Unter einer komplexen Handverletzung versteht man die Zerstörung mehrerer funktioneller und sensibler Strukturen. Die Versorgung dieser Verletzungen stellt höchste Ansprüche an den Operateur, welcher versierte hand- und mikrochirurgische Kenntnisse besitzen muss. Die Rekonstruktion der Funktion der Hand steht an erster Stelle der Versorgung, der kosmetischen Aspektdarf aber nicht außer Acht lassen. Neben dem Debridement ist die Versorgung aller Strukturen bei der Erstversorgung anzustreben. Ist dies nicht möglich, so sollte eine definitive Versorgung innerhalb von 72 Stunden erfolgen. Die krankengymnastische Nachbehandlung ist die 2. Säule in der Therapie der dieser Verletzung. Aufbauend auf die operative Versorgung entscheidet sie über den funktionellen Erfolg in der Behandlung einer komplexen Handverletzung.

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