Orthopädie und Unfallchirurgie up2date 2008; 3(2): 95-114
DOI: 10.1055/s-2007-995690
Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Der kongenitale Klumpfuß

B.  Westhoff1 , K.  Weimann-Stahlschmidt1 , R.  Krauspe1
  • 1Orthopädische Klinik, Heinrich Heine Universität, Düsseldorf
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Publication Date:
24 April 2008 (online)

Der Klumpfuß gehört zu den häufigsten angeborenen Deformitäten und beschäftigt Mediziner nachweislich bereits seit der Antike. Ziel der Behandlung war immer, eine möglichst normale, funktionsfähige, plantigrade Fußstellung zu erreichen. Die Methoden hierzu haben sich im Laufe der Jahrhunderte maßgeblich verändert. Ende des 20. Jahrhunderts postulierte Imhäuser „ …der Klumpfuß hat seinen Schrecken verloren”. In den letzten Jahren veränderte sich die Behandlung beim Klumpfuß durch die Verbreitung der sog. Ponseti-Methode in Europa: von dem Konzept einer aufwendigen Operation mit Reposition der Rückfußgelenke nach einer peritalaren Arthrolyse à la carte hin zu einer „minimalinvasiven” Therapie mit Redression, Achillotenotomie und langfristiger Schienenbehandlung nach Ponseti.

In diesem Beitrag wird das Krankheitsbild „kongenitaler Klumpfuß” mitsamt Diagnostik und aktuellen Therapiekonzepten umfassend dargestellt.

Literatur

PD Dr. Bettina Westhoff

Orthopädische Klinik

Heinrich Heine Universität

Moorenstr. 5

40225 Düsseldorf

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Fax: 0211/8116693

Email: westhoff@med.uni-duesseldorf.de