Zusammenfassung
Im Zeitraum von 1974 bis 1980 wurde in der Universitätsklinik Essen 105 Patienten
unter der Diagnose frontobasaler Schädelhirnverletzung untersucht und behandelt. 98
Patienten konnten bei der katamnestischen Untersuchung berücksichtigt werden. Der
Beobachtungszeitraum lag zwischen 20 und 60 Monaten und betrug im Schnitt 50 Monate.
Von den Überlebenden zeigte etwa ⅓ der Patienten eine hirnorganische Leistungsschwäche,
wobei eine scharfe Trennung zwischen einem frontobasalen und frontokonvexen Syndrom
nicht möglich war, entsprechend dem CT-Befund. 55 der 75 Überlebenden zeigten einen
günstigen Heilungsverlauf. Obwohl nur ein Teil dieser Patienten lückenlos eingegliedert
werden konnte.
Abstract
105 patients with frontobasal injury were examined and treated from 1974 to 1980 at
the Essen University Clinic. 98 patients were included in the catamnestic examination.
The follow-up time was between 20 and 60 months, the average being 50 months. Of the
survivors, about one-third of the patients showed a Performance deficiency of the
brain, but it was not possible to clearly differentiate between the frontobasal and
frontoconvex Syndromes in accordance with CT findings. 55 of the 75 survivors progressed
favourably.
Key-words
Frontobasal injury - Rhinoliquorrhoea - Prognosis - Rehabilitation